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Hier meine Fanfictions, ihr Copyright liegt bei mir!

.) Sterben, um zu Lieben (The Rasmus, Kurzfanfiction)


.) Verwirrendes Spiel (Coppelius, NEU Teil 3)

 

Sterben, um zu Lieben

Ich stand auf der Brücke.
Wusste es, jetzt oder nie.
Ich konnte dich vor meinen inneren Auge sehen.
Meine Liebe...
dein Selbstmord hatte die Medien erschüttert, tausende Teenies sind dir in den Tod gefolgt.
Aber keine wusste, warum du es getan hast, keiner weiß es, außer mir.
Wir lieben uns.
Hatten uns noch einmal auf Erden leidenschaftlich geliebt.
Dann bist du gegangen, es war abgemacht, dass wir nicht gleichzeitig sterben.
Es wäre noch ein größerer Schock gewesen.
Ich musste lachen, lachte laut in die kalte Nacht hinein.
Es war mir egal.
Bald waren wir für immer vereint.
Plötzlich hörte ich einen Ast knicken.
Wusste ich es doch! Irgendjemand war mir gefolgt!
Doch es war mir egal, ich kletterte über das Brückengeländer, zog meine Pistole und drückte ab.
„NEIN!!!“, das war das Letzte, was ich hörte.

Ich war in einem wunderschönen Tunnel, er war zwar dunkel, aber vor mir war strahlendes weißes Licht.
Es wurde auf einmal richtig grell.
Ich schloss meine Augen, und als ich sie öffnete, standst du vor mir.
In weiß Gehüllt, lieb lächelnd.
„Endlich...“
In einem fantastischem Kuss verschmolzen wir miteinander.
Niemand würde uns jemals wieder trennen können.

Verwirrendes Spiel

1. Teil

Ich blickte in den sternenklaren Himmel, meine Gedanken verloren sich. Wo blieb er bloß? Er sollte doch schon längst hier sein! Ich seufzte.

Und da hörte ich es! Das Geräusch von Hufen auf Kies.
Ich schaute auf und sah die dunkle aber bekannte Gestalt näher kommen. „Bastille“, hauchte ich, ging mit meiner Kerze die Treppe herab und begrüßte ihn, kaum war er abgestiegen.

„Entschuligt, Mylady, früher konnte ich nicht kommen.“, Bastille sah mich etwas beschämt an.
„Macht doch nichts, du bist da!“, ein tiefer Blick in seine blauen Augen.

Er versorgte sein Pferd und folgte mir in mein Gemach.
Leise schlichen wir die dunklen Gänge entlang, keiner durfte seine Anwesenheit erfahren.

In meinem Gemach küssten wir uns sanft.
„Amira,dieses Versteckspiel stört mich... warum sagen wir es nicht Eurem Vater?“, fragend sah Bastille mich an.
„Das geht nicht... ich bin doch jemandem versprochen!“
Bastille seufzte. „Ja, ich weiß...“

***

Aufgeregt stürzte meine Mutter zu mir in's Zimmer.
„Amira! Du hast eine Einladung zum Ball am Freitag erhalten! Von dem Grafen Lindorf!“
„Mutter! Deswegen bist du so aufgeregt?“ Sie nickte, „ja, es ist übermorgen. Trage bitte dein blaues Kleid mit deiner Maske.“
Ein Maskenball... das auch noch!

Etwas mürrisch stand ich auf, wusste, es hatte keinen Zweck, zu diskutieren. Nicht mit meiner Mutter.
Etwas neugierig war ich schon, schließlich galt der Graf als zurückgezogene Person. Wiedersprach sich das nicht?
Egal, tue is um der Mutter Freude zu bereiten.

Nach dem Mittagsmahl ließ ich mein Pferd satteln und ritt aus... es war ein wunderbares Wetter für einen ausgedehnten Galopp, was ich auch tat.
„Miss Aschara! Alleine unterwegs?“ ich zügelte mein Pferd, und lächelte. „Ja, werter Herr Le Comte, so kann ich nachdenken.“
Dieser Satz zauberte ein Lächeln in sein Gesicht, er nickte. „Dann will ich Euch nicht länger stören!“ und schon hatte er sein Pferd gewendet und galoppierte davon.
Verwundert blickte ich ihm nach. Seit wann war er so schweigsam?

Teil 2

Ich stand vor meinem Spiegel, stützte mich am Rahmen ab. „Nira, nicht gar so fest!“, keuchte ich, doch sie kannte keine Gnade und schnürte mein Korsett enger.
„Mylady, Eure Mutter verlangt es so. Ihr wollt doch den Grafen betören?“
Wollte ich das? Nicht das ich wüsste.
Als ich nun in Korsett und Unterrock im Zimmer stand musste ich plötzlich an Bastille denken. Hilfe, ich will nicht auf diesen Maskenball... was soll ich nur tun? Meiner Familie Schande bereiten?
Nein, das brachte ich nicht über's Herz.

Ein leichter Luftzug riss mich aus meinen Gedanken. Nira hielt mein Kleid in den Händen. „Mylady... Ihr solltet euch gewanden...“ Leise seufzte ich, ließ mich von ihr einkleiden.

Die Kutsche kam langsam zum Stehen, die Tür wurde geöffnet und ich blickte in... eine Maske. Smaragdgrün, mystisch glitzernd. „Mylady Aschara...“ der Diener half mir aus der Kutsche,
geleitete mich zum Eingang des Schlosses.
Mir stockte der Atem bei dessen Anblick. Wunderschön gebaut, im Hof Springbrunnen mit Engelsfiguren, Gewächspflanzen – Figuren... ein Traumschloss!
Der Diener verbeugte sich, als im in das Gebäude trat.
Der Ball hatte schon begonnen. Ich sah mich suchend um.
Wo war der Gastgeber? Meine Mutter hatte zweideutige Andeutungen gemacht...
Leise murmelnd schlich ich um die Tanzfläche. „Werte Dame, darf ich bitten?“, erschrocken sah ich in die Augen von... „Bastille!“, hauchte ich.
Er reichte mir seinen Arm als Antwort.
„Was tut Ihr hier?“, flüsterte ich in sein Ohr, dank der Musikkapelle verstand er mich ansonsten nicht. „Ich habe Euch nie gesagt, welchem Herren ich diene...-“ NEIN! Das konnte doch nicht sein! Mein Vater hatte gesagt,
der Graf wäre ein perfekter Schwiegersohn, doch nun... verzweifelte Lage!

„Bastille! Darf ich Euch die Dame entführen?“ Da war er.

Bastille nickte, verbeugte sich und verschand in der Menschenmenge. Verunsichert sah ich den Grafen an. Er lächelte. „Mylady, wollt Ihr euch nicht an der kühlen Nacht erfrischen?“Und schon bot er mir seinen Arm an, ich wusste, ein >Nein< wurde nicht geduldet.

Draußen war es angenehm kühl, er lächelte mich freundlich an, hatte seine Maske abgenommen. „Mylady Aschara... ich habe bei Eurem Vater um Eure Hand angehalten. Er wäre einverstanden. Doch seid Ihr es auch?“
Abwartend und freundlich lächelnd sah er mich an.
Was nun? Ich liebte Bastille, zugleich wusste ich, es war aussichtslos. Nichts würde für eine Zukunft mich ihm hindeuten.
„Werter Graf... Ihr überrascht mich. Ich habe nicht mit Euren Absichten gerechnet.“
Er nickte... „Das dachte ich mir... wollen wir etwas spazieren gehen?“
Ich lächelte.
Ja, vielleicht konnte ich so einen klaren Gedankem fassen


Nein! Wie konnte sie nur?!
Bestürzt sah ich dem Schauspiel zu. Wie sie sich küssten. War ich ihr nichts wert? Traurig sah ich, wie er seine Arme um sie legte. Unsere letzte gemeinsame Nacht... war es alles nur Spiel gewesen? Ein Zeitvertreib?
Tränen stiegen mir in die Augen. „Amira...“, hauchte ich, drehte mich um und flüchtete in den Ballsaal zurück, durchquerte in zielsicher in mein Gemach.
Die Maske warf ich in eine Ecke.
Wütend starrte ich in den klaren Himmel. Verletzt lies ich den Tränen freien Lauf.


Der Graf führte mich an ein abgelegenes dunkles Plätzchen des Gartens. Er blieb dicht vor mir stehen und was er dann tat, schockierte mich zutiefst.
Seine Lippen berührten die meinen.
was tue ich hier? Ich sollte ihn zurecht weisen... aber ich kann nicht!
stattdessen genoß ich seinen Kuss, diese Lippen, weich und zärtlich auf meinen.
Seine starken Arme umschlossen meinen Körper. Meine Knie sanken ein unter dem Chaos meiner Gefühle...
„Amira!“ ich hörte die Stimme des Grafen in weiter Ferne... sah nichts außer tiefster Dunkelheit.

Teil 3

„Los! Hebt sie hoch! Tragt sie in das Schloss, in ein Gemach! Ruft doch die Herren Copella und Le Comte! Beeilung!“
Stimmen? Wer sprach da? Hmm... klingt wie der Graf. Was ist passiert?
Arme berührten meinen Körper, hoben mich hoch und trugen mich.

„Sie kommt zu sich... scht! Seid leise!“ Le Comte? Langsam blinzelnd öffnete ich die Lider und blickte in sein besorgtes Gesicht. „Wie geht es Euch?“
„Gut...“ „Seid doch ehrlich! Euch kann es nicht gut gehen, sonst wären Sie wohl nicht in Ohnmacht gefallen!“ Max Copella. Er betrachtete mich streng.
Ich lächelte etwas gequält. Ja, okay, ich hab keine Luft mehr bekommen.
Le Comte räusperte sich... „Wenn die Lady es wünscht, kann die Lady hierbleiben...“
„Ja, das möchte ich.“ Hierbleiben bei Bastille und nicht bei Graf Lindorf, wobei, bin ich bei dem einen, ist der andere nicht weit.

Als alle wieder gegangen waren, klopfte es. Bastille. Er schaute sehr ernst. „Wünscht die Lady etwas?“ „Bastille! Was soll das? Warum so förmlich?“
„Das müsstest gerade du wissen.“ eine herablassende Antwort.
Was meinte er? Er wusste doch nicht von dem gestrigen Ereignis! Oder doch? Hatte er nichtmal gesagt, dass die Bediensteten immer alles wussten? Oh oh.
„Lass mich erklären...-“
„Da gibt es nichts zu klären. Braucht die Lady nun etwas?“
Ich seufzte.
Nein, so geht es nicht... warum hört er mir nicht zu?
„Ein Bad wäre nicht schlecht...“
Er nickte und verschwand mit einer Verbeugung.

Nachdem ich gebadet hatte und mich auch der Graf besucht hatte, wurde es ruhiger im Schloss. Leise schlich ich aus meinem Zimmer, eine Kerze in der Hand und suchte Bastille.
Das dürfte nicht allzuschwer werden...
ich schlich durch Flure, lauschte an jeder Tür.
Plötzlich, da war es... ein mir nur allzugut bekanntes schluchzen.
Ich öffnete vorsichtig die Tür.
Da lag er. Auf seinem Bett, den Kopf auf die Arme gelegt und weinte.
Was hatte ich nur getan?
„Bastille...“, flüsterte ich, doch es kam keine Antwort.




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